Dienstag, 6. Juli 2010
Sonntag, 27. Juni 2010
Reiten im Wiener Prater
Nicht ohne mich darauf hinzuweisen, dass mir das noch fehlt. Aber den Reiterpass schaffe ich vor ihr. Oder auch nicht. Wir werden sehen.
Hier ein paar Bilder vom Reiten im Prater.

Fiona quert die Hauptallee

Man beachte den langärmeligen Pulli von Christoph - er wusste schon, dass derzeit im Prater Millionen Gelsen leben.
Zwei Pferde stehn im Walde... Nein eher in der Wiese, sie lieben das hohe Gras.

Fiona reitet auf Benni und Reitlehrer Christoph auf Pumuckl. Ich auf Flicka, aber einer muss ja die Kamera halten.

Überraschung! Diesen Platz kannte selbst Christoph noch nicht, obwohl der Reitstall ganz in der Nähe ist. Gleich neben dem Lusthaus und der Hauptallee liegt die "Bobbahn", eine superwilde Natur-BMX-Strecke im Wald versteckt.



Zurück am Reiterhof hängte ich noch eine Stunde in der Halle an. Das Galoppieren kann ich schon recht gut - das Verwackelte kommt nur von der Kamera, die Fiona bedient hat.
Freitag, 27. Februar 2009
Bouncing Fiona, Lilith und Harald
Hat nicht lange gedauert, bis die Kinder auch probieren wollten. Also haben wir Kinder-Stiefel besorgt. Wenige Minuten üben und schon konnten beide bouncen....
Fiona war die Erste - weils draußen noch zu schneematschig und grausig war, wurde unser Wohnzimmer zum Bounce-Court. Floodway muss schauen, dass er sich verzieht...
Hier zeigt Lilith die ersten Versuche auf der Straße. Vier Stürze hat sie auch schon hinter sich gebracht, aber sie ist erstens eine wilde Henne und zweitens hat sie High-Tech-Schoner...
Und so schauts aus, wenn man es richtig gut kann (Harald hat also in den nächsten Monaten ordentlich was zu tun...):
Ich glaub, ich kauf mir auch welche.
Lg, Sabine
Freitag, 26. Oktober 2007
Neues aus Wien
Sabine bastelt an ihrer eigenen Textagentur:
Texterei: Textagentur Sabine Starzer, Wien
Ich bastle an einem Roadtrain:

und Sabine muss sich ständig neue Verstecke für die Süßigkeiten der Kinder ausdenken ... damit ich sie nicht in die Hände bekomme:

und unsere Fiona haben wir schon vor sieben Jahren und neun Monaten gebastelt. heute hat sie Geburtstag!!!
lg, harald
Sonntag, 12. August 2007
Floodway

Dieses Verkehrsschild war dasjenige, das wir in Australien bei weitem am öftesten gesehen haben.
Außerdem haben wir immer alle gemeinsam laut "Floodway" gerufen, wenn Wasser auf der Straße war. Wir haben bei der Aussprache also schon Übung.
Das werden wir brauchen. Wir sind nämlich jetzt zu fünft, und unser allerneuestes Familienmitglied heißt - ja genau - "Floodway".

Unser Jack-Russell-Terrier-Bub ist heute genau 9 Wochen alt, hat bereits zwei Mal wo hingegackt, wo er nicht sollte, und Lulu ging auch schon daneben. Aber er ist sooooooooooooooooooooo lieb! Und so brav! Und hat die Nacht durchgeschlafen, ohne Jaulen! Ein Musterbaby!
Da wir alle miteinander keine Ahnung von Hunden haben, geht Floodway ab Samstag in die Welpenschule. Dann wird das mit dem Gassigehen auch bald klappen.
Montag, 6. August 2007
Wieder in Wien

Der Taxifahrer fährt einfach auf der völlig falschen Straßenseite, im Supermarkt müssen wir das Obst jetzt wieder selber abwiegen und alles selber in Sackerl packen, und am Gehsteig weicht man sich hierzulande auch auf der anderen Seite aus. Wir werden uns schon wieder an daheim gewöhnen…
Sonntag, 5. August 2007
Pritscheln in Singapur

am Uluru vorbei

via Perth nach Singapur zu fliegen. Hundemüde checken wir im noblen M-Hotel ein. Wenigstens müssen wir die Koffer nicht schleppen, macht alles der Zimmerservice. Wir sehen aus dem Fenster den Hafen mit den riesigen Container-Verladeanlagen.
Singapur ist sehr sauber, sehr modern, mit vielen sehr hohen Türmen, aber auch mit alten asiatischen Straßenzügen, Märkten und Tempeln. Wir gehen indisch essen. Den Kindern ist es zu exotisch und zu scharf, sie halten sich an gekochten Reis, Fladenbrot und Joghurt.
Am nächsten Tag fliegen wir spätabends ab nach London, aber zuerst wollen die Kinder noch einen richtigen chinesischen Tempel besichtigen.

Die Brandstellen von den Räucherstäbchen haben sie schnell vergessen, vor lauter Schauen! Am Nachmittag noch ein Highlight: das Singapore Science Center mit vielen interaktiven Ausstellungen zu Naturwissenschaft und Technik und vor allem mit großem Wasserpritschel-Spielgelände. Fiona kurbelt mit Begeisterung so lange an einem Rad, bis ein großer Kübel vier Meter über ihr mit Wasser gefüllt ist, kippt und sie wieder mal ordentlich abduscht. Und Lilith balanciert sehr geschickt bunte Bälle auf Wasserfontänen im Wasserlabyrinth…

Donnerstag, 2. August 2007
Mindil-Markt bei Sonnenuntergang

Wir haben Anja und Alex Auto, Zelt und Zubehör übergeben und residieren nun mitten in Darwin in einem Appartement. War gar nicht leicht, ein Zimmer zu bekommen, weil grade Hochsaison ist und diverse Veranstaltungen massenweise Gäste anziehen. Am Flughafen schlafen die Touristen immer wieder am Boden, weil sie keinen Platz mehr bekommen haben – schreibt die Zeitung. Wir schlafen im Bett, aber vorher besuchen wir noch den berühmten Sunset-Markt am Mindil Beach. Bei Live-Musik (einer spielt gleich vier Didgeridoos auf einmal und wird von einem Schlagzeuger begleitet!) sowie einem Affentheater für die Kinder, Ponyreiten, Streichelzoo, asiatischen Köstlichkeiten und Zuckerwatte taucht die Sonne sehr fotogen ins Meer.
Montag, 30. Juli 2007
Bierdosen zum Bootfahren
Wir haben unser Auto verkauft, und zwar an Anja und Alexander aus Dresden. Die beiden werden jetzt ein Jahr lang damit rumfahren. Wenn die beiden das lesen: Wir wünschen euch eine wunderschöne Reise, viel Spaß mit unserer „Kioko“ und es möge euch genau so gute Dienste leisten wie uns.
In Australien wird nicht nur viel Bier getrunken, sondern in Darwin weiß man auch, was man mit den leeren Dosen anstellen kann. Jedes Jahr wird hier die Bierdosen-Regatta am Mindil-Beach veranstaltet, und nicht nur das. Es gibt auch Bewerbe im Seilziehen und Schlapfen-Weitwerfen. Dazu Kirtagatmosphäre und tolle asiatische Essensstandeln. Die sind eh immer beim Mindil-Market anzutreffen, jeden Donnerstag und Sonntag Abend. Gehen wir sicher noch mal hin.


Ansonsten genießen wir die letzten Tage am Campingplatz in Howard Springs. Die Kinder gehen in die Pre-School und wir fragen uns, wie es wohl sein wird, ab Mittwoch (Tag der Auto- und Zeltübergabe) in Darwin wieder vier Wände und ein Dach über dem Kopf zu haben. Seltsam. Wenigstens kann man am Mindil Beach schwimmen, das Meer ist sehr warm, die Quallen sind weg und die Krokodile werden ferngehalten.
Wir waren bei den Berry Springs, ca. 40 km südwestlich von Howard Springs, wo man super im lauwarmen Wasser mitten im tropischen Regenwald schwimmen kann:


Lg, Sabine
... und wir haben endlich unser erste Wasserpython gesehen!
Donnerstag, 26. Juli 2007
Montag, 23. Juli 2007
Wieder eine neue Zeitzone ...
Auf der Reise ins Northern Territory machen wir beim Keep River National Park halt. Wunderschöne bunte Sandsteinfelsen, die angeblich genau so ausschauen wie die berühmten Bungle Bungles in den Kimberleys (konnten wir nicht besichtigen, da sehr abgelegen und wirklich nur per sehr robustem 4WD oder Tour erreichbar), und vor allem sehr interessante Aborigine-Malereien.

19. 7. Vier mal gekochter Hintern
Nach einem sehr netten Stopp an der Victoria River Crossing, die bei viel Regen gesperrt ist (jetzt ist alles offen und man kann sehr gut Krokos im Fluss schauen gehen, wenn man will), waren wir nun gleich drei Tage bei den Douglas Hot Springs.
Unser Campnachbar hatte den Schock seines Lebens, als ein drei Meter langes Krokodil nur ein paar Meter neben ihm ins Wasser geglitten ist. Und außerdem hat Harald eine Schlange gesichtet, die einfach einen Meter von der Sandbank runtergesprungen und dann verschwunden ist. Sicher eine giftige, und nicht die einzige. Aber der Ranger hat alle beruhigt: Die Krokodile kennt er seit Jahren, es sind drei Freshies, die niemandem was tun. Schlangen gibt’s sowieso überall.

Also haben wir das Bad im Fluss sehr genossen. Auf einer Seite kamen die sehr heißen Wasser von den Hot Springs an (teils über 70 Grad), auf der anderen Seite kam der kalte Douglas River. Und wo beide zusammenstoßen, kann man sich wahlweise ein wenig kochen lassen oder sich herrlich abkühlen. Die Kinder haben selig im Sand gespielt. Auf dem Weg hier her muss man übrigens mit dem Auto einen kleinen Fluss durchqueren, aber wir sind eh schon Profis…
Als wir vor zwei Monaten schon mal hier waren, war viel weniger los, und wir haben im ein paar Kilometer entfernten Tourist Park gecampt. Dort wimmelt es jetzt von Melonenpflückern, und bei einem Besuch dort haben wir einen riesigen Hirschkäfer (handtellergroß) im Waschbecken entdeckt.
Diesmal haben wir uns für den einfachen Campground gleich bei den heißen Quellen entschieden. Ist auch voll, aber sehr nett.
22.7. Howard Springs reloaded
Wir sind wieder in Howard Springs gleich vor Darwin. Endlich ist es wieder warm in der Nacht. Tagsüber sowieso heiß und sonnig. Wir beginnen mit dem Auto-Verkaufen, sprich mit dem Saubermachen und Entfernen von Bulldust. Interessant, welche Farbe die diversen Pölster und Innenflächen eigentlich haben…
23.7. Fogg Dam

Ein Gefühl wie mitten in einer Universum-Sendung: Heute waren wir Buschwandern beim Fogg Dam. Dieser Damm wurde ursprünglich angelegt, um Reis anzubauen, aber die tausenden Vögel haben dankbar die Körner gefressen… jetzt ist die Gegend ein Paradies für Wasservögel, Wasserratten, Wasserpythons (die die Ratten fressen), und viele andere Tiere. Bei einer kleinen Wanderung durch den Regenwald haben wir eine riesige, schöne Spinne gesehen.

Fiona hat eine große grüne Gottesanbeterin entdeckt,

und auf einer Holzplattform direkt über dem Sumpf wollte sich eine Frau gerade am Geländer anlehnen, als plötzlich eine Schlange ein paar Zentimeter neben ihr dahinglitt. Harald hat sie noch rechtzeitig gewarnt bzw. ermahnt, der Schlange nicht weh zu tun…

Eigentlich haben wir den Anblick von vielen vielen großen Wasserpythons mit gelborangem Bauch erwartet. Es gibt hier nämlich laut Forschungen 800 Stück pro Quadratkilometer. Aber irgendwie haben sie sich alle versteckt, genau wie die Krokodile, wegen denen man hier weder Bootfahren noch schwimmen darf.
Montag, 16. Juli 2007
GIbb River Road

Theaterstadl im Outback
Wir machen ein paar Tage Urlaub am Bauernhof, und zwar australisch. Sprich Farm-Stay. Wir sind auf der berühmten Gibb River Road unterwegs, eine ausgewiesene Four-Wheel-Drive-Strecke.

Aber Drive haben wir eh selber, und so tuckert unser Campervan brav über Wellblech und Schotter. Die erste Station ist Birdwood Downs, nur ein paar Kilometer westlich von Derby. Hier gibt es nicht nur viele Pferde samt Fohlen, die sich sogar teilweise streicheln lassen. Nein, es gibt mitten im Outback auch eine Bühne im Stadl, komplett mit Theaterklamotten, Perücken und Accessoires. Die Kinder dürfen mit zwei anderen kleinen Mädchen verkleiden spielen und auf der Bühne rumsausen.
Weiter geht’s: vorbei an vielen Baobab-Bäumen und an einigen Abzweigungen zu Schluchten und Wasserlöchern, die wir uns dann doch nicht ohne Geländewagen trauen, bis es fast dunkel wird und wir einfach ein paar Meter neben der Straße unser Zelt aufbauen. Die Kinder sagen sofort, dass sie ein paar Tage da bleiben wollen. Es gibt praktisch nix außer Steinen und Sand und schöner Aussicht auf Hügel im Sonnenuntergang, aber Fio und Lil sind selig.

Wir fahren dann trotzdem am nächsten Tag weiter, in der Nacht war es kalt. Nächster Halt. Charnley River Station, rund 40 km abseits der Gibb River Road, durch mehrere Flüsse durch. Und zwar nicht auf Brücken und auch nicht betoniertes Flussbett, sondern einfach Steine und Felsen. Oder Löcher dazwischen. Für Harald und das Auto kein Problem. Und wir fahren zum ersten Mal durch Wasser, das einen halben Meter tief ist und sind verblüfft, dass das Auto noch läuft. Harald hat nämlich vor kurzem entdeckt, dass das Lufteinsaugrohr für den Motor hinter der Fahrradtür in einer Höhe von über einem Meter ist. Also eigentlich wie ein Schnorchel. Hoffentlich ist er auch dicht…
Babyesel sucht Mama und findet Kalb

Die Charnley River Station hat Fiona und Lilith sofort in ihren Bann gezogen. Gleich bei der Homestead marschierte ein kleiner flauschiger Esel samt zwei kleinen Kälbern herum (der Esel war sehr lustig, er hatte offenbar Durst und in Ermangelung seiner Mama probierte er, bei einem der Kälber zu zutzeln. Das Stierkalb hat ein bissi mit dem Huf ausgehauen…). Außerdem gab es ein Trampolin, einen sehr netten Campground mit großem Lagerfeuer und vor allem viele wunderschöne Felsenpools zum Schwimmen und Pritschell:

Buschcampen am Gibb River, Krokos blieben unsichtbar
Weil uns unsere Zeltnachbarn auf der Station so davon vorgeschwärmt haben, sind wir als nächstes auch beim Gibb River stehen geblieben. Ein sehr schöner Platz zum Campen, direkt am Fluss mit knöchel- bis knietiefem Wasser, ideal zum Pritscheln und Sandspielen. Ein bisschen weiter flussaufwärts war das Wasser allerdings schon wieder tiefer, und da waren sicher ein paar Krokodile. Wir haben keine gesehen, dafür aber jeden Abend ein riesiges Lagerfeuer gemacht. Hier war es auch, dass uns Mitcamper erzählt haben, wie sie mit ihrem Four-Wheel-Drive mitten im Pentecost-River stecken geblieben sind. Da müssen wir auch noch durch, und ich bin ein bisschen nervös. Oder umdrehen und über 1000 km Umweg fahren. Das tut Harald nie… Er freut sich schon richtig drauf.
Bugwelle zum Autowaschen

Jetzt aber los: in der Nacht sind ein paar Wolken aufgezogen, und wenn es auf der Gibb River Road mal ordentlich regnet, dann steht alles für ein paar Wochen. Es schaut zwar nicht nach Regen aus, aber wir fahren trotzdem weiter. Die Landschaft ist spektakulär: Tafelberge, wilde Felsen, und immer wieder Flussquerungen.

Und dann ist er da, der große Pentecost River. Harald denkt nicht lange nach, sondern fährt einfach durch. Mit Bugwelle, weil er ein bisschen zu schnell war. Aber es ist alles super gegangen, und die anderen mit ihren Geländewagen haben groß geschaut, dass wir da durchkommen. Vorne war das Auto durch die Bugwelle 80 cm im Wasser. Beim Lufteinlass aber nur 50 cm.
Das Auto hat durchgehalten, obwohl schon seit einiger Zeit schwarzer Rauch aus dem Auspuff kommt und der Motor recht hustet.
In Kununurra, endlich wieder auf der Asphaltstraße, sind wir nun am Campingplatz gleich am Lake Kununurra. Nix zum Baden, denn hier gibt es natürlich Krokodile. Eines hat sich letzte Nacht einen Vogelkadaver nur ein paar Meter vom Zelt entfernt geholt. War eh nur ein 1,3 m Freshie, aber es gibt angeblich auch das eine oder andere Saltie hier seit dem Juniregen.
Das Auto hat sich quasi von selbst repariert, der schwarze Rauch war der Choke, der hängengeblieben war. Einmal mit 120 km/h rasen, und alles geht wieder. Das haben die Polizisten zum Glück nicht gesehen. Aber einmal fahren ohne angurten kostet 500 Dollar, wie wir jetzt wissen. Müssen wir innerhalb von 28 Tagen zahlen (wir sind noch 21 Tage im Lande.…honi soit qui mal y pense)



